Die Frage nach der richtigen Ernährung

Die Frage nach der richtigen Ernährung

Eine der wohl wichtigsten und meistgestelltesten Fragen, wenn ein Hund einzieht, ist die Frage nach dem richtigen Futter. Inzwischen gibt es wirklich wahnsinnig viel Auswahl auf dem Markt. Das Angebot erschlägt einen fast. Ich bin ganz ehrlich am Anfang auch ziemlich überfordert gewesen. Soll es ein Nassfutter sein, ein gutes Trockenfutter oder doch lieber Barf?
Eine pauschale Antwort auf die Frage welches Futter das richtige ist gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich bin der Meinung, dass jeder individuell entscheiden sollte womit er sich am Wohlsten fühlt. Manchmal hat man auch gar keine Wahl, da der Hund nur ein Futter verträgt.

Wie haben wir das richtige Futter ausgewählt?

Laya hat viele Jahre lang morgens Trockenfutter und nachmittags Nassfutter bekommen. Dabei war es mir wichtig hochwertige Produkte zu verfüttern. Wobei ich auch ehrlich zugeben muss, dass sie am Anfang wirklich kein hochwertiges Futter bekommen hat. Das hat sich aber mit den Jahren drastisch geändert. Vor einigen Jahren mussten wir zwangsweise auf nierenschonendes Trockenfutter umsteigen, da sie Probleme mit den Nieren bekommen hat. Sie hat das alles prima vertragen, weswegen ich da anfangs keine Veranlassung sah irgendetwas zu verändern. Zwar hatte ich mich schon öfter mit dem Thema Barf auseinandergesetzt, aber irgendwie klang mir das immer alles viel zu kompliziert und ich hatte Angst etwas falsch zu machen.
Jimmy hat am Anfang, ähnlich wie Laya, auch einen Mix aus Trockenfutter und Nassfutter bekommen. Bei ihm war es allerdings so, dass er häufig an Durchfall litt. Als es auch mit verschiedenen Futtersorten nicht besser wurde, war ich „gezwungen“ mich nochmal mit dem Thema Barf auseinander zu setzen. Im Nachhinein bin ich dafür sehr dankbar, denn seitdem wir barfen hat Jimmy keine Probleme mehr mit futterbedingtem Durchfall!

Wir sind also nach einigen Überlegungen und nach einigem Probieren aufgrund von Jimmys Unverträglichkeit zum Barfen gekommen.

Worauf sollte man bei der Auswahl von Fertigfutter achten?

Nicht jeder möchte oder kann barfen. Das ist auch völlig in Ordnung! Dennoch sollte man einige Dinge bei der Auswahl von Fertigfutter beachten.

Trocken- und Nassfutter

Es gibt inzwischen wirklich viele verschiedene Sorten von Trocken-und Nassfutter. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch im Preis oft drastisch. Besonders wichtig ist natürlich die Zusammensetzung des Futters. Der auf der Dose als erstes genannte Bestandteil ist meist der, der überwiegend im Futter enthalten ist.

Fleisch
Der Hauptbestandteil von wohl jedem Futter für Hunde sollte Fleisch sein. Je höher der Fleischanteil, desto besser.

Getreide
Mir persönlich war es immer wichtig, dass das Futter getreidefrei ist, da Laya zu Übergewicht neigt. Getreide ist ein günstiger Füllstoff, der gerne in Fertigfuttern verwendet wird. Dieser Bestandteil ist für Hunde aber absolut nicht notwendig. Zu Getreide zählen u.a. Weizen, Mais, Maismehl und auch Reis.

Proteine
Außerdem sollte man auf den Proteingehalt im Futter achten. Dieser sollte angepasst an den Hund sein, d.h. dass Hunde im Wachstum natürlich mehr Proteine benötigen als ausgewachsene Hunde oder gar Hundesenioren. So sollte der Proteingehalt von Futter für Welpen bei ca. 25-30%, für ausgewachsene Hunde zwischen 20 und 25% und für Hundesenioren bei unter 20% liegen. Auch bei sehr aktiven oder trächtigen Hündinnen ist der Bedarf natürlich gesteigert. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man darauf achtet, das Futter bei Bedarf regelmäßig auf die entsprechende Lebensphase des Hundes anzupassen.

Zucker
Gerade in sehr billigem Futter findet man als Inhaltsstoff auch gerne mal Zucker aufgeführt. Kein Hund benötigt Zucker. Das ist vor allem auch schlecht für die Zähne. Deswegen sollten Trockenfutter mit Zucker gemieden werden.

Fazit Fertigfutter
Ich möchte an der Stelle nicht per se sagen, dass günstige Fertigfutter zwingend schlecht sein müssen. Es gibt auch viele sehr teuere Fertigfutter, die meiner Meinung nach nicht gerade toll sind. Man sollte sich also wirklich im Einzelfall die Inhaltsstoffe genau anschauen und abwägen, ob es ein gutes oder eher ein minderwertiges Futter ist.

Worauf sollte man beim Barfen achten?

Zum Thema Barfen wird es auf dem Blog definitiv nochmal einen gesonderten Beitrag geben, dennoch möchte ich an der Stelle kurz auf das Thema eingehen.

Auch Anbieter von Barfprodukten gibt es inzwischen immer mehr. Die einen werben mit Fertigbarf, die anderen mit einzelnen Fleischsorten und wieder andere mit Zusätzen. Die Qual der Wahl ist also groß.

Fertigbarf
Ich persönlich bin kein Fan von Fertigbarf. Es ist zwar schön leicht, wenn man das Paket am Abend einfach nur aufmachen muss, um es am nächsten Tag in den Napf zu füllen. Oft ist es aber leider so, dass Fertigbarf nicht wirklich bedarfsdeckend ist. Jeder Hund hat einen anderen Nährstoffbedarf, dieser soll natürlich durch die Mahlzeiten optimal gedeckt werden. Das ist aber bei Fertigbarf kaum möglich, denn man hat keinen Einfluss auf die Menge der einzelnen Komponenten, d.h. es kann zwar ausreichend Muskelfleisch enthalten sein, aber die Menge an Innereien passt nicht zu dem was der Hund eigentlich benötigen würde.

Einzelne Fleischsorten
Meiner Meinung nach ist es immer besser die Mahlzeiten des Hundes individuell zusammenzustellen. Dabei benötigt man unterschiedliche Sorten Fleisch/Fisch, Innereien, Knochen und Pansen/Blättermagen. Bei der Auswahl des Fleisches achte ich besonders auf die Qualität. Ich kaufe gerne stückiges Fleisch, damit die Hunde nicht so schlingen und gleichzeitig durch das Kauen auch noch die Zähne etwas gereinigt werden. Um wirklich bedarfsdeckend zu füttern sollte man mindestens 3-4 verschiedene Sorten Fleisch (gerne auch einmal pro Woche Fisch) füttern. Dabei muss man schauen was der Hund gut verträgt. Bei uns gibt es zum Glück keine Probleme mit Allergien, sodass ich relativ frei wählen kann.
Man sollte sich übrigens immer wenigstens eine, für den Hund noch unbekannte Fleischsorte aufheben, die man nicht füttert! Sollte man mal eine Ausschlussdiät machen müssen, weil ein Allergieverdacht im Raum steht, so fängt man mit dieser Sorte an.

Zusätze
Es gibt wahnsinnig viele verschiedene Zusätze, dabei kann man schnell den Überblick darüber verlieren, welche Zusätze tatsächlich notwendig sind. Unten werden einige ausgewählte Zusätze kurz beschrieben. Es gibt noch viel viel mehr und für jeden Hund sind u.U. auch andere Zusätze notwendig.
Komplettpulver
Es gibt viele Komplettpulver unterschiedlicher Art. Diese sollen laut den Herstellern dem Hund zusätzlich zu den Mahlzeiten gefüttert werden. Hier sollte man unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten! Es ist beispielsweise nicht gut dem Hund dauerhaft Kräutermischungen zu füttern, das kann im Zweifel die Wirkung der Kräuter einschränken.
Seealgenmehl
Seealgenmehl ist wichtig für die Jodversorgung. Ein Hund kann nicht ausreichend Jod durch das Futter aufnehmen. Deswegen ist es nötig das Jod künstlich zu supplementieren. Hierbei sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Jodgehalt explizit in der Beschreibung ausgewiesen ist, denn das ist notwendig wenn man die optimale Menge berechnen möchte.
Calciumcitrat
Wenn man keine Knochen füttern kann oder möchte, dann muss man das Calcium künstlich beifügen. Eine Möglichkeit hierfür ist das Calciumcitrat.
Grünlippmuschelpulver
Gerade für ältere Hunde ist dieser Zusatz sehr hilfreich. Er soll nämlich gut für die Gelenke sein. Laya bekommt ihn seit Beginn des Barfens täglich ins Futter.
Spirulina
Genau so wie beim Seealgenmehl, handelt es bei Spirulina auch um eine jodhaltige Alge. Der Jodgehalt ist jedoch so gering, dass Spirulina nicht als Supplement für den Jodbedarf geeignet ist. Dennoch ist es ein guter Nährstoffbooster.
Öl
Öl stellt einen elementaren Bestandteil des Barfens da. Dabei haben tierische Öle Vorrang vor pflanzlichen. Wir benutzen ein 3-6-9 Öl. Damit wird der Bedarf komplett abgedeckt.

Fazit Barfen
Natürlich gibt es auch beim Barfen einige Dinge worauf man achten sollte, aber es ist definitiv machbar. Sollte man sich die Planerstellung selbst nicht zutrauen, dann gibt es inzwischen auch viele Hundeernährungsberater, die einem einen individuellen, bedarfsdeckenden Plan erstellen. Das ist insbesondere auch interessant für Hundehalter, die sich aufgrund von Krankheiten nicht trauen ihre Hunde zu barfen.

Fazit

Wie oben bereits erwähnt, gibt es keine pauschale Aussage darüber welches Futter das geeignete ist. Jeder Hundebesiter muss individuell abwägen welches das richtige Futter für seinen Liebling ist. Wichtig ist mir an der Stelle nur eines: Setzt euch auseinander mit dem Futter welches ihr überlegt zu kaufen. Informiert euch über die Inhaltsstoffe, die optimale Zusammensetzung und darüber was euer Hund benötigt.

Leben und Alltag mit einem schilddrüsenkranken Hund

Leben und Alltag mit einem schilddrüsenkranken Hund

Seit ungefähr 5 Jahren wissen wir, dass Laya an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet. Aber was ist eine Schilddrüsenunterfunktion eigentlich? Was bedeutet es nun eigentlich für uns als Hundehalter, wenn man diese Diagnose bekommt? Und wie sieht der Alltag mit einem schilddrüsenkranken Hund aus?

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Die Schilddrüse ist ein wichtiges Organ, welches sich im oberen Halsbereich befindet. Sie ist für die Produktion wichtiger Hormone (T4, T3) zuständig. Diese Hormone haben großen Einfluss auf fast alle Stoffwechselprozesse im Körper. Wenn Schilddrüsenzellen zerstört sind und dadurch zu wenig Hormone produziert werden, dann nennt man das Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).

Woran haben wir erkannt, dass Laya an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet?

Aufgrund der Tatsache, dass das T4 und T3 Hormon Einfluss auf fast alle Stoffwechselprozesse im Körper hat, sind die Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sehr vielseitig. Häufig treten Fell-und Hautveränderung und Entzündungen, z.B. der Ohren, auf. Außerdem ist auch Übergewicht ein häufig zu beobachtendes Phänomen.

Bei Laya war es so, dass sie auf einmal sehr träge wurde. Sie hatte wirklich keine Lust mehr Gassi zu gehen und lief nur ganz langsam hinter uns her. Anfangs schoben wir es auf die Wärme, aber nachdem es einfach nicht besser wurde, sind wir zum Tierarzt gegangen. Dieser hat Blut abgenommen und festgestellt, dass Layas T4-Wert an der unteren Grenze des Referenzbereiches liegt. Außerdem stellte er einen verlangsamten Herzschlag fest. Das ließ bei uns natürlich alle Alarmglocken läuten! Zu dem Zeitpunkt hatte Laya auch immer wiederkehrende Bindehautreizungen aufgrund von zu trockenen Augen. Wie sich später herausgestellt hat, waren auch diese ein Symptom der SDU. Zusätzlich hatte Laya damals mit Übergewicht zu kämpfen, welches wir einfach nicht in den Griff bekommen haben.
Der Tierarzt war damals der Meinung, dass abwarten für den Augenblick ausreichend ist, evtl. gibt es sich ja von alleine. Wir waren mit dieser Lösung gar nicht einverstanden und haben daraufhin den Tierarzt gewechselt. Dieser hat nach weiterführenden Untersuchungen eine Substitution mit Wethyrox (L-Thyroxin) befürwortet. So haben wir also begonnen Layas Wohlfühldosis herauszufinden.

Was ändert sich nach der Diagnose?

Nach der Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Der Hund wird nun sein restliches Leben lang auf die regelmäßige Gabe der Medikamente angewiesen sein.
Da es sich bei dem Medikament um Hormone handelt, sollte es immer ungefähr zur selben Zeit gegeben werden. Das ist natürlich aufgrund von Arbeit oder anderen Terminen nicht immer möglich. Es gibt Hunde, denen macht es gar nichts aus, wenn sie die Tabletten mal etwas später bekommen, aber es gibt auch Hunde, denen merkt man sofort an, wenn sie ihre Tabletten zu spät oder zu früh bekommen haben. Laya gehört glücklicherweise zu den Hunden, denen es nichts ausmacht, wenn es mal zeitliche Verschiebungen bei der Tablettengabe gibt. Wichtig ist jedoch, dass mindestens 30 Minuten zwischen Tablettengabe und Fütterung liegen. Wie auch beim Menschen sollte man Schilddrüsenmedikamente immer nüchtern einnehmen.
Neben der regelmäßigen Tablettengabe gibt es einige Lebensmittel, die man als Hundehalter nun lieber vermeiden sollte. Dazu gehört beispielsweise alles an Kehlkopf- und Schlundfleisch. Aber z.B. auch Brokkoli, Blumenkohl oder Melone sollten besser vermieden werden.
Natürlich stehen bei uns auch regelmäßige Tierarztbesuche auf dem Plan. Inzwischen gehen wir nur noch alle sechs Monate zur Kontrolle. In der Einstellungsphase sind wir aber alle drei Monate zum Blutabnehmen gegangen.

Alltag mit einem schilddrüsenkranken Hund

Unser Alltag hat sich seit der Diagnose schon etwas verändert. Wenn man beispielsweise unterwegs ist, hat man immer im Hinterkopf, dass man zu einer bestimmten Zeit zuhause sein muss, damit Laya ihre Tabletten pünktlich bekommt. Ihre Tabletten bekommt Laya zwei Mal am Tag – einmal morgens und einmal abends.

Unser Alltag sieht meist so aus, dass wir unter der Woche morgens um sechs Uhr aufstehen. Vor dem Gassi bekommt Laya ihre Tabletten. Sobald wir vom Gassi wiederkommen gibt es Frühstück. Zwischen Gassi und Tablette vergeht meist so eine halbe Stunde. Mittags gehen wir unsere zweite Runde, am Nachmittag folgt eine große Gassirunde. Wenn wir von der großen Runde zurück sind, gibt es nochmal Futter. Meist passiert das so zwischen 16 und 18 Uhr. Ihre zweite Tablettendosis bekommt Laya abends um 20 Uhr. Gegen 22 Uhr gibt es dann nochmal eine letzte Runde.
Am Wochenende stehen wir etwas später auf, sodass sich die morgendliche Tablettengabe etwas nach hinten verschiebt. Glücklicherweise ist das für Laya kein Problem.

Unsere Empfehlung

Was uns noch sehr am Herzen liegt: Wenn ihr den Verdacht habt, dass euer Hund an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, dann sucht euch einen erfahrenen Tierarzt! Wir haben in der Vergangenheit leider sehr oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Tierärzte sich kaum bis gar nicht auskennen was die Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden angeht. Aber es gibt auch wirklich erfahrene Tierärzte, die sich auf genau solche Hunde spezialisiert haben. Und der Gang zum Experten lohnt sich wirklich, diese Erfahrung haben wir auch schon gemacht.
Falls ihr Ansprechpartner benötigt, dann dürft ihr uns gerne schreiben, wir helfen euch gerne weiter!

Unsere Fortschritte mit Jimmy nach dem Anti-Jagd-Training

Unsere Fortschritte mit Jimmy nach dem Anti-Jagd-Training

Vor einiger Zeit hatten wir euch über unser Anti-Jagd-Training in der Martin Rütter Hundeschule Erfurt berichtet. Das Training ist nun etwas mehr als einen Monat her, und seitdem ist viel passiert. Wir haben natürlich fleißig weiter trainiert und konnten auch schon einige Fortschritte erzielen.

Dummytraining

Insbesondere im Bereich Dummytraining konnten wir große Fortschritte machen. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir eine Mahlzeit von Jimmy in den Futterdummy füllen. Das macht den Dummy für ihn besonders interessant. Inzwischen klappt das Apportieren sehr zuverlässig und Jimmy macht es unglaublich viel Spaß. Er ist inzwischen wirklich richtig vernarrt in den Dummy.

Impulskontrolle

Auch in Puncto Impulskontrolle haben wir große Fortschritte gemacht. Wir haben das ganze langsam aufgezogen, denn wer Jimmy kennt, der weiß wie verrückt er nach Futter ist. Er kennt da wirklich kein Benehmen, wenn es um Futter geht. Umso schwieriger war es für ihn, dass er nicht direkt zum Dummy hinrennen darf, schließlich ist doch da sein leckeres Fleisch drin. Am Anfang haben wir einige Versuche gebraucht, bis er verstanden hat was wir von ihm möchten. Wir haben das Ganze so aufgebaut, dass wir ihn haben sitzen lassen und ihm das Kommando „Bleib“ gegeben haben. Dann habe ich den Dummy weggeworfen. Zum Anfang habe ich ihn nicht weit geworfen, denn je weiter ich ihn geworfen hätte, desto größer wäre der Reiz gewesen hinterher zu rennen. Wenn er brav gewartet hat, dann haben wir geklickert und er hat ein Leckerli fürs Warten bekommen. Auf das Signal „Bring“ durfte er den Dummy dann apportieren.

Inzwischen sind wir so weit, dass wir ihn, nachdem er artig sitzen geblieben ist, nicht direkt zum Dummy hinrennen lassen. Wir gehen erstmal in die andere Richtung und machen dort einige Sachen mit ihm, zum Beispiel Sitz, Platz, Pfote geben. Erst danach darf er zum Dummy und ihn apportieren. Das Ganze ist für Jimmy manchmal noch schwierig. Er versucht gerne direkt nach dem Warten zum Dummy hinzurennen, lässt sich dann aber doch abrufen und kommt mit in die andere Richtung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir da in einiger Zeit noch weitere gute Erfolge erreichen werden.

Rückruf

Auch in Sachen Rückruf waren wir in den letzten Wochen fleißig. Wir haben nach dem Training das sichere Rückrufsignal „Hier“ eingeführt. Um ehrlich zu sein, hatten wir da vorher nämlich kein wirkliches Signal. Meist haben wir nur „Jimmy“ gerufen. Das ist natürlich nicht ausreichend. Und seit wir das „Hier“ eingeführt haben, klappt auch der Rückruf gleich viel besser.

Ein Erfolgserlebnis diesbezüglich hatten wir tatsächlich schon zu verzeichnen: auf einem unserer Spaziergänge saßen einige Vögel auf dem Feld. Wie Jimmy halt so ist, wollte er natürlich gleich hin und die Meute mal etwas aufmischen. Er gab also schon etwas Gas, als wir ihn mit seinem „Hier“ abriefen. Sofort ließ er von den Vögeln ab, drehte sich um und kam zu uns. Das gab natürlich eine riesige Belohnung.
Uns ist natürlich bewusst, dass das bei einem Reh oder einem Hasen natürlich wieder ganz anders aussehen kann, da da der Reiz aufgrund der schnellen Bewegungen viel größer ist. Dennoch waren wir auf dieses kleine Erfolgserlebnis sehr stolz, denn es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Hundepfeife

Zusätzlich zum Rückrufsignal „Hier“ haben wir auch noch die Hundepfeife weiter konditioniert. Wir finden die Hundepfeife sehr praktisch, da man mit ihr den Hund über weitere Distanzen zurückrufen kann. Wir haben also Jimmy immer mit seinem bekannten „Hier“ zu uns gerufen und kurz bevor er da war gab es einen Pfiff und es folgte seine besonders tolle Belohnung. Auch das sitzt inzwischen ziemlich gut.

Fazit

Abschließend können wir sagen, dass wir in den letzten Wochen trainingstechnisch wirklich gut voran gekommen sind. Wir wussten schon immer, dass Jimmy ziemlich klug ist, aber er ist halt auch sehr eigensinnig. Wenn man damit aber umzugehen weiß, dann macht das Training mit ihm richtig Spaß und man macht wirklich gute Fortschritte. Wir werden auf jeden Fall weiterhin fleißig trainieren, denn es ist noch ein weiter Weg bis er wirklich begriffen hat, dass wir interessanter sind als irgendein Reh oder Hase.

Furbo Hundekamera

Furbo Hundekamera

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Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt was unsere Hunde so machen, wenn wir aus dem Haus sind und wie toll es wäre, wenn man sie jetzt mal beobachten könnte? Wir haben uns das schon öfter gefragt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun seit einiger Zeit die Furbo Hundekamera testen dürfen.

Wir möchten euch in diesem Beitrag erzählen, was die Kamera alles kann und ob Funktionen wie das „Leckerli werfen“ tatsächlich sinnvoll sind. Vorab sei gesagt, dass die Kamera ein richtiges Allround-Talent zu sein scheint, denn man kann mit ihr nicht nur Leckerli werfen, sondern auch von unterwegs mit seinem geliebten Vierbeiner sprechen oder sich eine Benachrichtigung auf das Handy schicken lassen, wenn der Hund zuhause bellt. Aber dazu später mehr.

Wie funktioniert die Furbo Hundekamera?

Zuerst wird die Furbo mit dem mitgelieferten 2m langen Kabel an das Stromnetz angeschlossen. Der nächste Schritt ist der Griff zum Smartphone. Zunächst muss man sich die passende Furbo Hundekamera App runterladen. Habt ihr das erledigt? Dann wird die Kamera nun mit dem Smartphone gekoppelt. Zuerst erfolgt die Koppelung über Bluetooth. Wenn das erfolgreich funktioniert hat, dann kann man die Kamera auch über Wlan verbinden. Wenn das auch erledigt ist, dann kann es losgehen.

Was kann die Furbo Hundekamera? – die Funktionen im Überblick

Beobachten

Durch die Weitwinkellinse kann man einen relativ großen Bereich zeitgleich einsehen. Das Ganze funktioniert aber nicht nur wenn es hell ist, sondern dank des integrierten Nachtmodus auch im Dunkeln. Auch der Nachtmodus liefert erstaunlich gute Bilder.

Bell-Alarm

Über die Furbo Hundekamera App hat man die Möglichkeit den Bell-Alarm zu aktivieren. Sobald der Hund also bellt, erhält man eine Benachrichtung auf das Smartphone und kann nachschauen, warum der geliebte Vierbeiner bellt.

Leckerli-Werfen

Mit einem Wisch über den Display in der Furbo Hundekamera App kann man dem Hund ein Leckerli zu werfen. Kurz vorher ertönt ein Signal, welches den Hund darauf konditionieren soll „Achtung, es kommt etwas Tolles“. Statt des Signals kann man auch einen bis zu sechs Sekunden langen eigenen Ton aufnehmen, bspw. ein Lob. Der Behälter der Kamera kann ca. 100 runde Leckerli mit einem Durchmesser von ca. 1cm fassen.

Sprechen

Über die Furbo Hundekamera App hat man die Möglichkeit mit dem Hund von unterwegs zu sprechen.

Filmen/Fotografieren

Man hat die Möglichkeit alles was die Kamera sieht zeitglich zu filmen oder zu fotografieren. Die Bilder und Videos werden auf dem Smartphone in einem gesonderten Ordner gespeichert.

Unser Fazit

Beobachten

Da das Objektiv weitwinklig ist, sieht man wirklich erstaunlich viel vom Raum. Dabei ist die Bildqualität wirklich gut. Einzig mit seitlicher Sonneneinstrahlung tut die Kamera sich etwas schwer, weswegen das Bild dann sehr dunkel wird und man nicht mehr wirklich viel erkennt. Nachdem wir den Kamerastandort nochmal verändert haben, haben wir damit keine Probleme mehr.

Bell-Alarm

Die Funktion finden wir persönlich sehr praktisch und wirklich nützlich. Gerade wenn man in einer Mietwohnung wohnt ist die Angst groß, dass der Hund während der Abwesenheit bellt und es am Ende Ärger mit den Nachbarn gibt. Das eingebaute Mirkofon ist wirklich sehr gut, manchmal jedoch zu gut, denn sobald man sich etwas lauter unterhält oder lacht, bekommt man eine Meldung auf das Smartphone, dass der Hund bellen würde – hierbei handelt es sich in dem Augenblick natürlich um einen Fehlalarm.

Leckerli werfen

Diese Funktion freut insbesondere die Hunde. Und wir finden sie auch ganz praktisch. Jimmy weiß inzwischen schon ziemlich gut, dass es eine Belohnung gibt, wenn das Geräusch der Kamera ertönt.

Sprechen

Diese Funktion ist zwar praktisch, jedoch bezweifle ich, dass unsere Hunde uns erkennen, wenn wir mit ihnen über die Kamera sprechen. Jimmy ist zwar grundsätzlich interessiert daran, wenn man mit ihm über die Kamera spricht, aber irgendwelche Kommandos ausführen oder so tut er nicht. Laya hingegen interessiert sich überhaupt nicht dafür, wenn wir mit ihr über die Kamera sprechen.

Filmen/Fotografieren

Diese Funktion finden wir sehr praktisch, denn wenn man etwas Besonderes über die Kamera sieht, kann man das problemlos und einfach festhalten.

Allgemeines

Was die Furbo Hundekamera für uns persönlich noch ein Stückchen besser machen würde, wäre ein Knopf zum Ausschalten. Wenn man zuhause ist, möchte man natürlich nicht die ganze Zeit das Gefühl haben beobachtet zu werden. Leider gibt es da bei der Furbo Kamera nur die Möglichkeit des USB Kabel abzuziehen.

Ob sich die Anschaffung der Furbo Hundekamera also lohnt oder nicht, ist am Ende eine ganz persönliche Entscheidung. Die verschiedenen Funktionen werden sicherlich durch verschiedene Hundehalter unterschiedlich eingeschätzt. Der Preis der Furbo Hundekamera liegt aktuell bei 259€. Damit gehört sie zu den teureren Modellen auf dem Markt. Durch die Vielzahl an Funktionen ist der Preis in unseren Augen aber durchaus berechtigt. Sollte man sich für die Investition in das Gerät entscheiden, dann sollte man sie auf jeden Fall regelmäßig nutzen, denn um sie in der Ecke einstauben zu lassen, ist sie doch zu teuer.

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Anti-Jagd Training

Anti-Jagd Training

Unter dem Motto „Jagen? Nein Danke!“ hatten wir am letzten Samstag unser Anti-Jagd Training in der Martin Rütter Hundeschule Erfurt. Es war unser erstes Seminar in der Richtung, weswegen wir anfangs ziemlich nervös waren. Was wird wohl auf uns zukommen? Wie werden die anderen Teilnehmer sein? Was wird die Trainerin von uns denken? Tja, all das sind Fragen, die uns anfangs durch den Kopf gingen. Glücklicherweise haben wir relativ schnell gemerkt, dass alles gar nicht so schlimm ist.

Bevor es praktisch werden konnte, musste natürlich erstmal etwas Theorie her. Dazu gab es eine Präsentation von der Trainerin, in ein paar grundlegende Dinge erläutert wurden. Warum jagen Hunde eigentlich? Was ist jagen eigentlich? Wo beginnt jagen? Welche Jagdersatzmethoden gibt es? Unserer Meinung nach ist dieser theoretische Input sehr wichtig, um das Verhalten des Hundes überhaupt verstehen zu können. Außerdem ist es sehr interessant und lehrreich gewesen. Wusstet ihr, dass zum Beispiel schon das Buddeln in Mäuselöchern zum Jagen zählt?

Nach dem Theorieteil wurde es dann praktisch. Zuerst wurde geschaut wie die Bindung zwischen den einzelnen Hundehaltern und den Hunden ist bzw. wie gut der Rückruf sitzt. Bei uns hat das so halb gut funktioniert. So lange Jimmy sich nicht irgendwo festschnüffelt, klappt es prima. Aber wehe irgendwas riecht interessant, dann sind die Zweibeiner abgemeldet. Das ist also unsere erste Baustelle.
Zusätzlich zu dem verbalen Rückruf mit einem „Hier“ haben wir auch angefangen die Hundepfeife zu konditionieren. Dazu rufen wir Jimmy ganz normal mit dem bekannten „Hier“ und kurz bevor er da ist, kommt ein Pfiff und es folgt eine riesen Belohnung. Bei uns ist das Hundeleberwurst aus Tuben, aber es könnte auch alles andere sein was der Hund besonders gerne mag. Das macht man so lange bis der Hund sicher assoziiert, dass der Pfiff ein Rückrufsignal ist. Uns persönlich sagt die Hundepfeife deswegen besonders zu, da sie auch auf größere Distanz hörbar ist. Eigentlich entfernt Jimmy sich nicht wirklich weit von uns, aber sollte es aus irgendwelchen Gründen doch mal zu dem Fall kommen, dass er doch weiter wegrennt, dann hätte ich gerne ein zuverlässiges Abrufsignal was auch auf die Distanz problemlos klappt.

Ein weiterer Punkt auf der Liste der Praxisübungen war das Aufzeigen von Jagdalternativen, denn wir haben gelernt, dass man das natürliche Jagdverhalten von Hunden nicht einfach abstellen bzw. abtrainieren kann. Ganz oben auf der Agenda stand dort der Futterdummy. Leider konnte Jimmy sich bis dahin gar nicht dafür begeistern, sodass wir quasi bei 0 anfangen mussten. Dafür haben wir den Dummy mit richtig leckerer Leberwurst eingerieben und Jimmy immer wieder versucht zu animieren mit uns zu spielen und in den Dummy zu beißen. Anfangs haben wir jegliches Interesse am Dummy belohnt, später wurde das Belohnen auf das tätsächliche Reinbeißen in den Dummy begrenzt. Am Ende des Trainings war Jimmy so weit, dass er einige Male in den Dummy gebissen hat und ihn sogar 3 Mal in unsere Richtung getragen hat.

Das dritte Thema der Praxis war die Impulskontrolle. Hier hat Jimmy wahrscheinlich mit die größten Defizite. Seine größte Schwäche ist Futter. Sobald er Futter sieht, vergisst er alle seine Manieren – er springt hoch, bellt, fiept und ist wirklich absolut in Extase. Man könnte also sagen, dass die Impulskontrolle im Bezug auf Futter bei ihm kaum vorhanden ist. Daran arbeiten wir jetzt intensiv. Aktuell sieht das bei uns so aus, dass wir Jimmy absitzen lassen und ihm das Signal „Bleib“ geben. Dann legen wir eine handvoll Futter auf kurze Entfernung vor ihm auf den Boden. Bleibt er artig sitzen bis wir wieder bei ihm sind, dann wird er erstmal für das Warten belohnt und darf auf unser Signal die anderen Leckerli suchen/holen. Steht er vorher auf, werden die Leckerli wieder eingesammelt und der ganze Ablauf beginnt von vorne.

Am Ende des Seminars waren sowohl Jimmy als auch wir müde. Es waren doch sehr viele Informationen, die man in diesen drei Stunden Seminar bekommen hat.

Unser Fazit: Das Seminar hat sich für uns definitiv gelohnt! Wir haben viele neue, interessante Impulse und Ansätze bekommen, die wir jetzt weiter vertiefen. Und was soll ich sagen? Wir machen gute Fortschritte. Dazu erzähle ich aber in einem anderen Blogbeitrag demnächst mehr.
An dieser Stelle auch nochmal ein riesen Dankeschön an Franziska, unsere Trainerin. Sie hat wirklich hilfreiche Tipps gegeben, nie die Geduld verloren und steht uns noch heute mit Rat und Tat zur Seite.

Zum Abschluss des Seminars gab es übrigens sogar eine Urkunde 😀

Dryup Cape

Dryup Cape

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Wir haben bereits einen sehr günstigen Bademantel für Jimmy, mit dem jedoch weder wir, noch Jimmy so richtig zufrieden waren. Also musste ein Neuer her. Auf der Suche nach einem besseren Bademantel für Jimmy sind wir auf das Dryup Cape der Firma Actionfactory gestoßen.
Seit einiger Zeit testen wir also nun unser Dryup Cape.

Da wir ein riesen Fan der Farbe rot sind, haben wir uns für die Farbe „red pepper“ entschieden. Diese Entscheidung haben wir wirklich auch nicht bereut, da der Rotton wirklich schön ist. Es gibt das Dryup Cape aber auch noch in vielen anderen Farben, z.B. schwarz, braun oder bilberry (lila).

Der Stoff des Capes ist sehr angenehm. Es handelt sich dabei um Baumwoll-Frottee. Unser alter Bademantel war aus Polyester. Man merkt den Unterschied deutlich, denn das Dryup Cape ist schon vom Anfassen her viel angenehmer. Insbesondere Jimmy ist davon natürlich sehr begeistert. Durch das Baumwoll-Frottee lädt sich das Fell beim Ausziehen nicht statisch auf. Außerdem speichert Baumwolle die Feuchtigkeit in den Fasern – dadurch wird die Feuchtigkeit vom Hundefell weg transportiert.

Jimmy ist besonders am Bauch aufgrund von Spritzwasser etc. oft sehr nass. Deswegen war es uns wichtig, dass der Bademantel auch am Bauch geschlossen ist. Das erfüllt das Dryup Cape absolut, denn es hat einen Bauchlatz.
Was uns auch gut gefällt ist der hohe Rollkragen. Dadurch wird auch der Hals getrocknet oder man hat die Möglichkeit es als eine Art Kapuze zu verwenden.

Das Anziehen des Bademantels ist übrigens kinderleicht. Zuerst kommt der Kopf des Hundes durch den Rollkragen, dann wird die Rute durch das dafür vorgesehene Loch gesteckt und zum Schluss wird der Bauchlatz zwischen den Vorderbeinen durch gezogen und mit dem Schnallenverschluss am Rücken befestigt.

Der Bademantel schränkt Jimmy überhaupt nicht ein. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass er den Mantel sehr gerne trägt und sich sehr wohl darin fühlt.

Fazit: Unserer Meinung nach ist das Dryup Cape eine absolute Kaufempfehlung! Zwar ist der Bademantel teurer als andere Bademäntel, aber unserer Meinung nach ist er jeden Cent wert.

Barfgold

Barfgold

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Seit ungefähr einem Jahr werden Laya und Jimmy von uns gebarft. Die Auswahl des passenden Fleischlieferanten ist inzwischen aufgrund der großen Auswahl wirklich schwierig. Um es euch diesbezüglich etwas leichter zu machen, freuen wir uns, wenn wir die Möglichkeit bekommen Produkte von verschiedenen Anbietern zu probieren, um euch mit unserem Testbericht die Entscheidung zu erleichtern.

Barfgold hat uns diese Möglichkeit gegeben und so durften wir uns 5kg Fleisch unserer Wahl aussuchen. An der Stelle möchten wir sagen, dass wir das ganz klasse finden, dass wir uns das Fleisch selber aussuchen durften. So wird verhindert, dass man Fleisch bekommt was der Hund nicht fressen mag oder darf.
Wir haben uns für 1kg Entenfleisch, 2 Lachsköpfe, 1kg Lamm durchwachsen, 1kg Rinder-Innereienmix und Lammrippen entschieden.

Die Auswahl bei Barfgold ist unserer Meinung nach ziemlich gut. Es gibt verschiedene Muskelfleischsorten, z.B. Rind, Lamm, Huhn oder Pferd, sowohl in stückiger Form als auch in gewolfter Form. Auch die Auswahl an Knochen/Knorpeln, Innereien und Pansen ist reichhaltig. Das könnte insbesondere für Besitzer von Allergikerhunden interessant sein, da es hier zum Beispiel auch Innereien von Tieren gibt, die man in anderen Shops nur schwer findet. Selbstverständlich findet man auch verschiedene Sorten Fisch.

Zügig, nach dem wirklich sehr freundlichen Kontakt mit Barfgold, kam dann auch schon unsere Lieferung an. Das Fleisch wird in einem großen Karton mit Trockeneis verschickt. So bleibt das Fleisch schön kühl und taut nicht während des Transportes auf. Das hat bei uns auch wirklich wunderbar geklappt und das Fleisch war noch komplett tiefgefroren als es ankam.

Ein besonderes Plus für uns sind die wiederverschließbaren Tüten. Da das Fleisch sehr locker in der Tüte liegt, wird es einem so ermöglicht auch geringere Mengen mühelos auftauen zu können. Da wir zum Beispiel von dem Lamm für Laya in der Woche nur 200g brauchen, ist das für uns wirklich perfekt. Aber auch für Kleinhundehalter könnte dieser Aspekt wichtig sein, denn da werden ja grundsätzlich eher kleinere Mengen benötigt.

Auch die Qualität des Fleisches überzeugt uns. Das Fleisch sieht gut aus und riecht auch nicht unangenehm oder auffällig. Den Geschmackstest haben wir dann aber doch den Hunden überlassen 😛 Diese haben sich aber nicht beschwert und das Futter war ratzfatz weg, also gehen wir davon aus, dass es ihnen geschmeckt hat.

Um noch einmal auf die oben gelobten wiederverschließbaren Tüten zurück zu kommen, einen für einige Leute vielleicht problematischen Aspekt gibt es jedoch. So schön die Tüten sind, sie benötigen natürlich mehr Platz im Tiefkühler als richtig zusammengepresste Pakete. Das ist also etwas was man bei der Bestellung berücksichtigen sollte.
Da wir einen eigenen Tiefkühler für die Hunde haben, ist das bei uns aber nicht so problematisch gewesen.

Fazit: Wir sind sehr zufrieden mit dem Fleisch von Barfgold und können es definitiv empfehlen! Vor allem die große Auswahl und die gute Qualität des Fleisches haben uns überzeugt. Dazu der wirklich freundliche Kontakt mit dem Kundenservice.
Was man allerdings noch beachten sollte: anders als andere Fleischlieferanten versendet Barfgold das Fleisch nur dienstags. Man muss also bis Montag, 12 Uhr bestellt haben, damit die Lieferung am nächsten Tag rausgehen kann.



Dummytraining

Dummytraining

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Als ich damals auf der Suche nach einer Beschäftigungsmethode war, die die Hunde zwar geistig auslastet, sie jedoch aber körperlich nicht massiv hochfährt, bin ich auf das Dummytraining gestoßen. Das Dummytraining ist sehr vielseitig, denn einerseits kann man den Dummy einfach nur wegwerfen, sodass der Hund ihn apportieren muss, oder man versteckt ihn, sodass der Hund ihn suchen muss. Während Laya beides gerne macht, hat Jimmy irgendwie so gar kein Interesse an dem Dummy.

Wie konditioniere ich den Hund auf den Dummy?  

An dieser Stelle muss ich anmerken, dass wir ausschließlich mit dem Prey Dummy arbeiten. Bei diesem Dummy handelt es sich um einen Futterdummy, das bedeutet man befüllt den Dummy mit Futter bevor man ihn einsetzt.

Um Laya erstmal auf den Dummy zu konditionieren habe ich den Dummy mit Leckerlis befüllt, die sie besonders toll findet. Ich habe dann immer ein Leckerli aus dem Dummy genommen und auf den Dummy gelegt, sodass sie es vom Dummy runterfressen konnte. So assoziiert sie erstmal „Oh, das Teil ist cool, denn hier gibt es Futter!“ Nachdem sie das also verstanden hatte, bin ich einen Schritt weitergegangen.

Wie bringe ich meinem Hund bei den Dummy zu apportieren?

Damit Laya lernt, dass sie den Dummy zu mir bringen soll, habe ich den Dummy an eine lange Leine gemacht (zum Beispiel eine Schleppleine) und habe in der Wohnung angefangen den Dummy zu werfen. Ich habe damit in der Wohnung begonnen, da es dort, verglichen mit draußen, relativ reizarm ist. Sobald Laya den Dummy im Mund hatte, habe ich sie vorsichtig mit samt dem Dummy in meine Richtung gezogen und dabei das Kommando „Bring“ eingeführt. Das Kommando ist natürlich frei wählbar. Nachdem sie mit dem Dummy dann bei mir war, gab es selbstverständlich ein Leckerli für sie. Sollte der Hund gar nicht wissen, was er jetzt mit dem „Ding“ auf dem Boden anfangen soll, hilft es manchmal ein bisschen an der Leine zu ziehen, sodass der Dummy sich auf dem Boden etwas bewegt. Das macht ihn für viele Hunde nochmal etwas interessanter.
Es hat tatsächlich etwas gedauert bis sie das verstanden hat. Also nicht aufgeben, wenn es nicht sofort klappt. 🙂

Wenn der Hund also verstanden hat, dass er den Dummy zu euch bringen soll, dann könnt ihr die Schwierigkeit erhöhen und es draußen probieren. Dabei bin ich genau so vorgegangen wie drinnen, sprich Dummy an die lange Leine, werfen (Kommando nicht vergessen), den Hund samt Dummy in meine Richtung ziehen und dann loben. Solltet ihr an der Stelle merken, dass für den Hund draußen immer noch alles viiiiel interessanter ist als der Dummy, dann würde ich nochmal einen Schritt zurückgehen und das Training drinnen noch etwas intensivieren. Bei Laya war das auch nötig, denn draußen roch alles so viel besser und da war der Dummy schnell abgemeldet.

Sobald ihr merkt, dass der Hund euch den Dummy zuverlässig bringt, könnt ihr die lange Leine vom Dummy natürlich abmachen.

Wie bringe ich dem Hund bei den Dummy zu suchen?

Um Laya beizubringen, dass sie den Dummy suchen soll, habe ich sie an dem Dummy riechen lassen, damit sie überhaupt weiß was sie suchen soll. Ich habe sie dann absitzen lassen und sie mit dem Kommando „Bleib“ dazu aufgefordert dort zu warten. Dann habe ich angefangen den Dummy auf kurze Distanz zu verstecken. Wobei man das an der Stelle noch gar nicht wirklich verstecken nennen kann, denn ich habe den Dummy eher auf kurze Distanz auf den Boden gelegt, sodass Laya das Ganze noch sehen konnte. Dann bin ich zurück gegangen und habe sie mit dem Kommando „Such“ in die richtige Richtung geschickt. Sobald sie den Dummy dann im Mund hatte, habe ich noch unser vorher gelerntes Kommando „Bring“ nachgeschoben, sodass sie weiß, dass sie den Dummy zu mir bringen soll. Als sie dann mitsamt Dummy bei mir ankam, gab es natürlich eine riesen Belohnung.

Nach und nach kann man die Schwierigkeit steigern, das heißt zuerst die Distanz erweitern, dann die Verstecke außerhalb der Sichtweite des Hundes wählen und wenn das Ganze richtig gut sitzt, kann man anfangen den Dummy auf anderen Gegenständen, zum Beispiel einem Baum, zu verstecken.

Laya hat tatsächlich relativ lange gebraucht bis sie angefangen hat gezielt nach dem Dummy zu suchen. Also auch hier gilt: Nicht gleich entmutigen lassen, wenn es etwas länger dauert 😉

Habt ihr Fragen oder Anregungen zum Thema Dummytraining? Dann schreibt sie uns gerne!

Die Schatzkiste von Zooroyal

Die Schatzkiste von Zooroyal

Werbung (selbst bezahlt)

In regelmäßigen Abständen gibt es bei Zooroyal die Schatzkiste im Angebot. Die Schatzkiste gibt es sowohl für Hunde, als auch für Katzen.
Und auch wir haben kurz vor Weihnachten mal wieder zugeschlagen. 😀

Was hat es mit der Schatzkiste auf sich?

Der Name ist Programm, denn man weiß nie genau welche Produkte man in der Schatzkiste findet.
Sicher ist aber, dass sich viele verschiedene Produkte darin befinden. Von namenhaften Firmen bis hin zu weniger bekannten Firmen – es ist wirklich von allem etwas dabei. In der Kiste befinden sich Nassfutter, Trockenfutter, Leckerli, Kauartikel und Spielzeug. Das macht den Inhalt der Schatzkiste sehr abwechslungsreich.

Der Preis

Wir haben die Schatzkiste zuletzt im Dezember bestellt. Zu dem Zeitpunkt kostete sie 14,99€. Die Katzenbox kostete 12,99€. Laut der Internetseite von Zooroyal hat die Hundekiste einen Warenwert von 51,99€ und die Katzenbox einen Warenwert von 33,89€.

Fazit

Für Leute, die gerne neue Produkte ausprobieren und sich dabei überraschen lassen wollen, ist die Schatzkiste genau das richtige. Mit der großen Auswahl an verschiedenen Produkten ist definitiv für jeden etwas dabei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für uns nur schwer zu toppen.

Einziger Punkt, der vielleicht für einige Hundebesitzer nicht ganz so toll ist: Man hat keinen Einfluss auf die Produkte, die sich in der Schatzkiste befinden. Sollte man also einen Hund haben, der Allergien oder Unverträglichkeiten hat, dann läuft man Gefahr Produkte zu erhalten, die der Hund nicht fressen darf.

Wir lieben die Schatzkiste und freuen uns jedes Mal, wenn es sie bei Zooroyal zu bestellen gibt.

Mehrhundehaushalt

Mehrhundehaushalt

Anfang letzten Jahres vertiefte sich unser Wunsch nach einem zweiten Hund. Insbesondere für Laya, die immer so viel agiler und fröhlicher ist, wenn wir mit anderen Hunden unterwegs sind.

Überlegungen vor der Anschaffung

Bevor wir uns sicher für einen Zweithund entschieden haben, gab es einige Dinge über die wir uns Gedanken machen mussten. Ist ein Zweithund überhaupt finanziell für uns möglich? Erlaubt der Vermieter uns einen weiteren Hund? Woher möchten wir den neuen Mitbewohner holen? Soll es ein Welpe oder wieder ein erwachsener Hund sein? Was ist, wenn Laya und der andere Hund sich nicht verstehen?
Fragen über Fragen, die es erstmal zu klären galt, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden konnte.

Nachdem die Frage der Finanzen geklärt war, haben wir bei unserem Vermieter angefragt, ob sie uns einen zweiten Hund überhaupt erlauben würden. Dort bekamen wir relativ schnell das Okay und so konnte die Suche nach einem geeigneten Zweithund beginnen.

Welpe oder Tierschutzhund?

Eine, für mich sehr wichtige und auch nicht besonders leichte, Frage war die nach der Herkunft unseres neuen Mitbewohners. Wir alle kennen das – Welpen sind einfach furchtbar süß – das geht natürlich auch mir nicht anders und macht die Verlockung natürlich groß sich so einen süßen, kleinen Schatz ins Haus zu holen. Tatsächlich hatten wir schon einen Termin, um uns einen Border Collie Welpen anzuschauen. Wir haben es uns dann aber anders überlegt, da es einige Uneinigkeiten mit den „Züchtern“ gab.
Nach dem geplatzten Treffen haben wir mal einen Blick auf die Seiten der örtlichen Tierheime geworfen. Dabei fiel unser Blick auf ein kleines Tierheim in der Nähe von Erfurt. Dieses Tierheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunde aus dem Ausland nach Deutschland zu holen und sie hier zu vermitteln. Wir beschlossen dem Tierheim einen Besuch abzustatten.

Der Besuch im Tierheim

Wir beschlossen Laya zu dem Besuch im Tierheim mitzunehmen. Schließlich sollten sie und der neue Mitbewohner sich gleich kennenlernen und eventuelle Antipathien sich gleich vor Ort zeigen. Dennoch gingen wir erstmal alleine rein. Der nette Mitarbeiter hörte sich unser Anliegen genau an und fragte uns nach unseren Vorstellungen und unseren Lebensbedingungen. Danach zeigte er uns drei Hunde, die in Frage kommen würden. Da wir gerne einen mittelgroßen bis großen Hund haben wollten, fiel einer der 3 süßen Knirpse leider schon weg. Unsere Wahl fiel auf Jimmy, einen 1,5 jährigen Bobtail-Mittelschnauzer-Mischling.
Wir beschlossen, Jimmy für einen gemeinsamen Spaziergang mit Laya mitzunehmen. So konnten wir uns ein erstes Bild von den Sympathien der beiden machen. Glücklicherweise waren die beiden sich von Anfang an sympathisch
Und so beschlossen wir, Jimmy auf Probe mit nach Hause zu nehmen.

Die erste Zeit mit zwei Hunden und der Alltag heute

Und dann waren wir plötzlich Mehrhundehalter. Das war anfangs echt ein komisches Gefühl. Am Anfang hatten wir wirklich Probleme mit zwei Leinen in der Hand nicht ein totales Chaos zu verursachen. 😀 Auch war es ungewöhnlich jetzt für zwei Hunde das Essen vorzubereiten und nicht nur für einen. Aber wir haben uns sehr schnell daran gewöhnt und dann war das Leben als Mehrhundehalter auf einmal ganz normal.

Jimmy hat sich zum Glück auch sehr schnell eingelebt. Am Anfang wurde zwar mal gebrummelt, wenn einer dem anderen beim Fressen zu nahe kam, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Inzwischen fressen die beiden ohne Probleme nebeneinander.

Für mich ist es besonders schön die Hunde untereinander agieren zu sehen. So wird morgens erstmal eine Runde gebalgt vor dem ersten Gassi oder der Eine vermisst den Anderen, wenn man mal nur mit einem von beiden unterwegs ist. Die beiden sind also zu einem richtig tollen Team zusammen gewachsen.

Fazit

Für uns war die Entscheidung für einen zweiten Hund definitiv die Richtige. Es macht mich jeden Tag glücklich die beiden Hunde so zufrieden miteinander agieren zu sehen.
Laya ist auch viel agiler seit Jimmy bei uns ist. Mein Wunsch hat sich also auch in diesem Punkt erfüllt.